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Süd-Italien
Oktober 2011
Freitag 07,10,2011
Abfahrt um 15 Uhr 30 nach Gundersheim
nach 272 km Ankunft auf dem SP.18 Uhr 30.
Dort gingen wir in einem Gasthaus noch Essen
.
Samstag 08,10,2011
Um 8,30 fahren wir weiter Richtung Süden .
Vor dem Gotthard ist ca. 2 Stunden Stau
angesagt was nicht schlimm genug wäre, nein ein Auto vor uns macht
dummer weiße Fahrerwechsel, Mann steigt aus
und setzt sich hinten und lässt seine Frau ans Steuer.
Nach drei Anfahrversuchen und immer wieder
zurückrollen und anhalten (weil ich hupe) hat Sie es geschafft, Sie rollt
mir in mein Womo und nachdem sie jetzt fest
steht kann sie ja schön anfahren.
Da den Herrschaften der Schaden den Sie
angerichtet haben nicht interessiert mache ich sie wieder durch hupen aufmerksam
der Herr steigt nur aus und meint es wäre
Stau und ich soll nicht so schnell fahren danach fuhr man weiter.
Am Gotthard fing es dann auch noch an zu
schneien.

Um 17,30 kamen wir in Saronno nach 878 km
an.
Sonntag09,10,2011
Am nächsten morgen kommt ein Herr der
Gemeinde und überreicht uns einiges Infomaterial und ein schönes
Beutelchen mit Keksen und einem kleinem
Schnaps Fläschen , danach starten wir nach Bolsena zu unseren nächsten
Ziel, wo wir um 16,50 und 1400 km ankommen.

Wir machen noch einen Spaziergang in die Altstadt

und setzen uns danach
bei einem Glas zusammen.
Montag 10,10,2011
Morgens geht es zur Tankstelle und dann über
die A1

vorbei an Rom ab
nach Cirella, dort kommen wir nach 1962 km um 17,00 an.

das Wetter und der SP. sind OK.
Dienstag 11,10,2011
Nach dem Frühstück machen wir einen
kleinen Spaziergang in den Ort und genießen das schöne Wetter, am
Nachmittag
geh ich noch im Meer schwimmen, und danach wird der Grill angeschmissen.
Mittwoch 12,10,2011
Morgens machen wir uns auf einen kleinen
Berg zu bewandern

dort sind alte Ruinen zusehen, und das wollen wir
uns aus der Nähe ansehen.

Nachmittags ist schwimmen wer will, und
faulenzen angesagt.
Donnerstag 13,10,2011
Nachdem wir
versorgt haben fahren wir die SS 18 Richtung Süden . Wir wollen in die Berge zur Rangello Schlucht
Calabro Morano und noch einigen anderen
Orten. Doch nach einigen Kilometern beschließen wir umzukehren und
Richtung Süden zu fahren, in den Bergen
hingen dicke Wolken und es sah nicht sehr verheißungsvoll aus.
In Pizzo wollten wir uns die Chiesetta di
Piedigrotta ansehen, das ist eine kleine unterirdische Kirche
die im Tuffstein gehauen ist, aber es
gestaltete sich schwierig einen Parkplatz für die Womos zu bekommen.
Wir fuhren dann weiter nach Tropea,

Meine Frau und ich bummelten durch Tropea

und genossen ein hervorragendes italienisches Eis.
Später fuhren wir zum SP. den wir nach
längerem suchen auch fanden.

Freitag 14,10,2011
Heute ist Ruhetag, aber kurz nach dem
Frühstück gehe ich mit Eveline am Strand entlang wir wollen
zu einem Wasserfall

den ich in einiger
Entfernung vom SP. gesehen habe. Wir müssen zum teil über schroffe
Felsbrocken klettern und meine Frau
überrascht mich mit Ihrer Sportlichkeit.
Als wir zurück sind gehe ich ins Wasser und
meine Frau gönnt sich erst mal einen Kaffee.
Während ich nach dem schwimmen an diesem
Bericht sitze kommt meine Gattin und
möchte noch etwas laufen. Also Laptop zu und
in die andere Richtung am Strand entlang .
Der Rest des Tages ist entspannen, grillen, und Abends ein Gläschen.
Samstag 15,10,2011
Zuerst geht es zu Capo Vaticano Belvedere,
es nieselt und es macht keinen Spass bei dem Wetter
und nach kurzer Zeit fahren wir weiter nach
Zungri, dort gibt es eine Grottenstadt

aus byzantinischer Zeit.
Als wir dort ankommen und noch schauen wie
wir zu der Grottenstadt

mit den Womos kommen, spricht uns
ein junger Mann in deutsch an und fragt ob
wir zu den Grotten wollen nach unserem ja sagt er wir sollen nur
hinter Ihm her fahren die Strassen im Ort
seien zu eng er mache uns eine Strasse, und nach wenigen Minuten standen wir mit
den Womos am Ziel super freundlich.
(Eintritt 2,50€)
Nach der Besichtigung fahren wir den
gleichen Weg zurück und dann rüber zur anderen Seite des Stiefels.
Unser Ziel ist Le Castella.

Wir besichtigen die Burganlage (Eintritt 3€)

danach fahren wir zum Capo Rizzuto und
finden unterwegs einen Lidl in dem wir noch eben einkaufen
und einen schönen Platz für die Nacht.

Sonntag 16,10,2011
Morgens kommt eine Herde Schafe an unserem
Übernachtungsplatz vorbei, nach dem Frühstück fahren wir nach Capo Colonna.

Nach einem Spaziergang zum Cap geht die
Fahrt weiter zum Camping Onda Azzurra dort waren wir vor einigen
Jahren schon einmal. Es ist heute sehr
stürmisch und immer wieder versteckt sich die Sonne hinter Wolken.
Der Camping Platz ist fast voll zu 90%
Deutsche.

Montag17,10,2011
Es ist immer noch sehr windig, aber die
Sonne lässt sich mehr sehen als am Vortag.
Heute ist etwas Erholung angesagt, morgen
wollen wir in die Berge.
Dienstag 18,10,2011
Meine Frau und ich wollen in den Pollino
National Park unser erstes Ziel ist Civita

mit Raganelloschlucht
und Teufelsbrücke.

Es war ganz schön anstrengend von der Brücke
wieder zurück in den Ort.
Danach geht es weiter nach Morano Calabro

wo wir den SP. den es hier geben soll
nicht finden, später
fahren wir weiter nach Papasidero,


ein sehr schöner Ort den wir nach
einer Besichtigung verlassen
immer am Lao

vorbei Richtung Orsomarso ein Typisch
Italienisches Bergnest mit kleinen verwinkelten Gassen.


Am späten Nachmittag fahren wir zum SP. in
Cirella.
Mittwoch 19,10,2011
Nachdem der vorherige Tag ziemlich
anstrengend war beschließen wir die nächsten Tage hier in Cirella
und Umgebung zu verbringen, schwimmen und
das schöne Wetter genießen,( im Schwarzwald hat es heute geschneit
Nachrichten)
Donnerstag 20,10,2011 s.o.
Freitag
21,10,2011 s.o.
Samstag 22,10,2011 s.o.
Sonntag
23,10,2011
Genug gefaulenzt wir starten durch nach Rom
unser Nachbar auf auf dem SP. in Cirella hat uns einen Platz in
Rom empfohlen auf der Via Caselina 700 den
wir auch gut finden (Navi)
der SP. ist sehr gut und kostet 15€
für Rom ein guter Preis .

Um 15,00 kommen wir an und haben schnell
unseren Platz gefunden, nach einem kurzen Plausch mit einem
holländichen Pärchen die uns noch Ihre
Fahrkarten für Sonntag die sie nicht mehr brauchen geben
machen wir uns noch auf in die Stadt,
mit dem Bus 105 Haltestelle gleich gegenüber der Einfahrt des SP.
geht es in ca.25min. bis zum Termini
(Hauptbahnhof) von dort kann man weiter mit
der U Bahn fahren, wir machen uns aber
zu Fuß auf die Gegend zu erkunden
und finden gleich die wunderschöne
Kathedrale S. Maria Maggiore.

nachdem wir diese ausreichend besichtigt
haben fahren wir zum SP. zurück.
Montag 24,10,2011
Um 9,00 starten wir in die Stadt unser
erstes Ziel ist der Vatican

da wir hier am Mittwoch
einen Termin für eine Besichtigung der
Nekropole unter der Basilika haben wollen wir uns anschauen
wo wir am Mittwoch hin müssen, ein Soldat
der Schweitzer Garde

gibt freundlich Auskunft und wir
können weiter zur
Engelsburg (Castel S. Angelo)

die wir besichtigen wollen.
Was wir nicht wussten Montags ist die Burg
geschlossen. Also verschieben wir die Besichtigung auf Dienstag
und gehen weiter zur Piazza del Popolo


auf dem Weg dort hin kamen wir noch an
einigen interessanten Gebäuden vorbei die ich jetzt nicht alle aufführen möchte.
Unser Weg führte uns zunächst zur Spanischen
Treppe (Piazza di Spagna)
und von dort zur Fontana di Trevi

hier war ein großes Gedränge von Menschen,
und wir verdrückten uns in eine kleine Seitenstrasse auf einen Cappucino .
Danach gingen wir weiter zur Piazza del
Quirinale
Berlusconi haben wir nicht gesehen,
vielleicht war er ja gerade bei den Mädels, also sind wir weiter an Ausgrabungen

und Kirchen vorbei zur Piazza Venezia
dann noch vorbei am Colloseum der größten
Arena der Antiken Welt

die wir morgen besichtigen wollen, ab zum
Bahnhof und zurück zum SP.
Dienstag 25,10,2011
Nach dem Frühstück geht es zuerst zur
Engelsburg die wir ausführlich besichtigen.

Die
Engelsburg ( Castel Sant’Angelo ) in
Rom
wurde ursprünglich als
Mausoleum für Kaiser
Hadrian (76–138) und
seine Nachfolger errichtet und später von verschiedenen Päpsten zur Burg
umgebaut.
Fluchtburg und Gefängnis der Päpste
Ab dem 10.
Jahrhundert war die Engelsburg im Besitz der Päpste und diente als
Zuflucht.
1084 verschanzte sich hier Papst
Gregor VII.
vor Kaiser
Heinrich IV..
Der 1277 unter Papst
Nikolaus III.
erbaute
etwa 800 m lange Gang Corridoio
di Borgo ist ein oberirdischer, in der Mauer integrierter
Verbindungsgang zum
Palazzo Vaticano
in der
Vatikanstadt.
Während der großen Plünderung Roms durch die Truppen von
Kaiser
Karl V. im
Jahr 1527 diente
er Papst
Clemens VII.
als Fluchtweg vor den Soldaten des Kaisers. Danach verschanzte er
sich in der Burg für einen Monat.
Ebenso floh
Pius VII. vor
Napoleon Bonaparte.

Den
heutigen Namen erhielt die Anlage im Jahr 590, als in Rom die
Pest wütete.
Papst
Gregor I. der
Große soll über dem Grabmal
die Erscheinung des
Erzengels
Michael
gesehen haben, der ihm das Ende der Pest verkündete, indem er das
Schwert
des göttlichen Zorns in die Scheide steckte. Da die Pest
wirklich zu Ende ging, erinnert heute noch die Statue des Engels
auf
der Spitze des Gebäudes an diese Episode.

Von hier oben hat man eine schöne Aussicht
über die Stadt .

Nach der Besichtigung der Engelsburg ging es
zu Fuß am Juden Ghetto auch (Villagio dei Ebrei )genannt,

Antisemitische Stimmungen und
Benachteiligungen waren in den
vorhergegangen Jahrhunderten zeitweise gang
und gäbe,
doch
mit Papst Paul IV kam 1555 ein Fanatiker an
die Macht, der zu drastischen Maßnahmen
gegen die jüdische Gemeinde griff.
Damals
zählte die Gemeinde 8000 Mitglieder
jüdischen Glaubens. Die Juden wurden in ein
Ghetto gepfercht.
Das
Ghetto war ca. drei Hektar groß und wurde
mit einer Mauer umgeben, die Juden durften
das Gelände nur bei Tag
verlassen
und mussten sich als Zeichen ihrer
gesellschaftlichen Diskriminierung mit einem
roten Mantel oder roten Rock
kennzeichnen.
Der Zugang zu bestimmten Berufen wurde ihnen
verweigert, sie zahlten den höchsten
Steuersatz und
mussten
sich jeden Freitag vollzählig in einer der
vier Kirchen im Ghetto versammeln. Dort
mussten sie den Predigten
der
Franziskaner anhören, damit wollte der Papst
die Juden zum Christentum bekehren.
Nach der
Einigung Italiens 1870 und der Entmachtung
der Kirche wurde die Ghettomauer zerstört
und die Juden bekamen
die
vollen Bürgerrechte zurück. Diese Freiheit
hielt jedoch nur bis Mussolini eine Reihe
antijüdische Gesetze verabschieden ließ.
Sie
mussten wieder zurück ins Ghetto, dieses
wurde in der Nacht des 16. Oktobers 1943 von
der Gestapo gestürmt,
2091
Juden wurden in die Konzentrationslager von
Auschwitz und Bergen-Belsen deportiert. Von
ihnen überlebten nur 15.
Heute
leben im ehemaligen Ghetto wieder ca. 500
jüdische Familien.
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vor bei zum Kolosseum,
doch davor sahen wir zu erst noch den
Konstantin Bogen
Der Konstantin Bogen
ist ein dreitoriger
Triumphbogen
.
Er wurde zu
Ehren des Kaisers
Konstantin
in Erinnerung an dessen Sieg bei der
Milvischen Brücke
(im Jahre 312)
über seinen
Widersacher
Maxentius errichtet.

Der Konstantin Bogen
ist der größte und der jüngste unter den drei Triumphbögen, die im antiken
Viertel
um das Forum Romanum
erhalten sind. Er ist 21 Meter hoch, 25,7 Meter breit und hat eine
Durchgangstiefe von über 7 Metern.
Von anderen
Bauwerken unterscheidet er sich aber vor allem dadurch, dass etliche Teile des
Zierrats sowie die
kannelierten
korinthischen Säulen
aus älteren Denkmälern und Gebäuden stammen.
In Steinwurfnähe sahen wir
dann das Kolosseum.

Wir stellten
uns in die Schlange vor den Kassen um die größte Arena der Antike zu
besichtigen, wir
nahmen uns noch jeder einen Audioguide
dann konnte es los gehen.

Das Kolosseum ist
unbestritten das berühmteste Amphitheater des antiken Roms, wohl sogar der
ganzen Antike. Der Kaiser Vespasian (Nachfolger von Nero) liess es 72 n.Chr.
bauen. Selber erlebte er die Vollendung aber nicht mehr. Sein Sohn Titus brachte
den Bau im Jahre 80 zu Ende. Angeblich soll das Kolosseum mit hunderttägigen
Spielen eröffnet worden sein .

Das Gebäude wie auch die
Arena waren ellipsenförmig gebaut worden. Das Kolosseum soll angeblich über 400
Jahre
in Betrieb gewesen
sein. So fanden nebst den Kämpfen mit Gladiatoren vor allem solche mit Tieren
statt.
Je exotischer die Tiere
waren, umso beliebter waren sie bei den Zuschauern. Natürlich war das Kolosseum
auch ein Ort,
wo viele Hinrichtungen
von Verurteilten stattfanden (z.B. in dem man sie wilden Tieren zum Fraß
vorwarf).
Über die Jahrhunderte haben
wohl einige hunderttausend Menschen in der Arena den Tod gefunden (nebst den
zahllosen Tieren).
Gleichzeitig geht vom
Kolosseum in Rom eine einzigartige Faszination aus und schon seit Jahrhunderten
ist es das Wahrzeichen
der Stadt Rom.

Nach der Besichtigung ging es dann mit den
Mitteln der modernen Zeit zurück zum SP.
und das sieht in Rom so aus ( U-Bahnhof)

Mittwoch 20,10,2011
Heute geht es zum Vatikan. Um14 Uhr haben
wir dort einen Termin für eine Besichtigung der
Nekropole unterhalb der päpstlichen
Basilika St. Peter
.
Wir melden uns bei der
Schweitzer Garde die uns den weg zum Ufficio Scavi zeigen dort warten wir auf
einen Herrn
des Vatikans der kurz
nach 14 Uhr bittet mit zukommen.
Er führt uns zunächst in
einen Raum stellt sich vor und erklärt den Ablauf der Führung.

Er erklärt uns an Modellen den Aufbau des
Petersdomes und der Grabkammern,
bevor es hinunter unter den Dom geht wo man
nicht mehr fotografieren darf.
Es war sehr sehr interessant ,man nur jedem
der den Vatikan besucht eine solche Führung nur empfehlen.
Nach Beendigung der Führung haben wir noch
kurz Gelegenheit uns den deutschen Friedhof des Vatikans anzuschauen.

Auf dem Rückweg zum SP. trinken wir in der
Stadt noch was, und lassen das gesehne und gehörte erst mal sacken.
Donnerstag 27,10,2011
Unser Rom Besuch ist zu Ende und es geht
Richtung Norden, wir fahren an der Küste entlang machen einen Zwischenstopp
zum Einkaufen und übernachten in Lucca.
Freitag28,10,2011
Nach dem Frühstück brechen wir auf nach
Lazise

wir schauen uns den Ort an und fahren dann
weiter nach Garda um dort auf dem SP.
nach einem Besuch auch dieses Ortes zu
übernachten.
Samstag 29,10,2011
Nach einer ruhigen Nacht fahren wir über
Mittenwald

nach Bad Tölz wo wir Abends noch schön essen
gehen, bevor wir am Sonntag nach Hause fahren.
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