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Am 25.06 1998 um
9:00 Uhr ging die Fahrt in Niederbusch los, unser Ziel war
Polen und Ost- Deutschland. Da wir mit Freunden unterwegs
waren die Womo- Erfahrung hatten, gingen wir alles gelassen
und ruhig an.
Unsere erste Pause machten wir um 11:00 Uhr mit Kaffee und
Kuchen kurz hinter Wuppertal, hier war die Womo- Welt noch
in Ordnung. Unsere nächste Pause fand ca.50 km vor Hamburg
um 15:00 Uhr statt, Autobahnstau. Um 17:15 Uhr machten wir
uns startklar zur Weiterfahrt und stellten fest, der Abfluss
tröpfelt oder ist es der Wassertank? Es gibt schlimmeres,
gegen 19:30 Uhr kamen wir in Boltenhagen an, nun gingen die
Männer auf Ursachensuche. Es musste schnell passieren, denn
um 20:00 Uhr spielte Deutschland-Iran im Fernseher und das
konnte mein Mann unmöglich versäumen. Also wurde beschlossen
die Wasserleitung ist undicht, man(n) kam auf die Idee einen
dicken Wasserschlauch mir quer durchs Womo zulegen, damit
ich denn Wasserhahn benutzen konnte. Nun konnte Juppeck sich
beruhigt dem Fußballspiel widmen, doch hier spielte der
Fernseher ihm einen Streich. Jetzt war seine Schmerzgrenze
erreicht, er musste sich das Spiel im Radio anhören.
Der erste Abend in unserem Womo war sehr gemütlich, es gibt
schlimmeres. Ausschlafen ist nicht unsere Hunde fordern ihr
Recht, also aufstehen es ist 8:00 Uhr. Duschen und dann
Frühstücken, kein warmes Wasser also Katzenwäsche, Juppeck
ist härter er duscht und ich bekomme nasse Füße. Das Wasser
läuft durchs Wohnmobil, jetzt ist der Fehler schnell
gefunden und behoben der Abfluss ist kaputt, es gibt
schlimmeres. Nun kann der Urlaub beginnen. Wir machen einen
Spaziergang durch Boltenhagen zum Strand. Den dürfen wir nur
betreten, wenn wir pro Person und Hund 4,50 DM Kurtaxe
zahlen.
Um 13:30 Uhr Weiterfahrt nach Rostock, wollen zum
Campingplatz in Marktgrafenheide, auf der Fahrt dahin haben
wir ein kleines Problem, die Batteriekontrolllampe vom Auto
leuchtet auf, warum nur?! In Marktgrafenheide angekommen,
nehmen wir vorsichtshalber Strom. Juppeck ist etwas
stoffelig, warum nur?
Am nächsten Tag fahren wir weiter nach Rügen,B196
Strahlsund> Bergen> Binz . Juppeck klagt über Schmerzen im
rechten Schienenbein.
Hier dürfen wir an den Strand auch unsere Hunde dürfen hier
ins Wasser. Die Stadt selbst ist sehenswert,
hier werden viele schöne, alte Häuser restauriert und nicht
abgerissen. Am nächsten Tag 28.06.wollen wir zum
Kreidefelsen (die Batterielampe leuchtet noch immer die
Schmerzen werden schlimmer), Unruhe macht sich breit, es
regnet. Rast am nördlichsten Punkt Rügens, Puttgarden. Wir
vier (und acht Pfoten) haben Glück es regnet einen Moment
nicht und wir können einen ausgiebigen Spaziergang machen.
Nessa unsere Hündin hat Klaus auserkoren, sie möchte mit ihm
spazieren gehen, Klaus opfert sich.
Unser nächster Etappenpunkt heißt Greifswald, Stellplatz
geschlossen weiter nach Usedom. Hier finden wir einen
Campingplatz in Pennemünde, sehr schön im Wald gelegen. Am
nächsten Tag (29.06.1998)geht es auf nach Polen. Ohne
Probleme ( außer leuchten unserer Batterielampe) reisen wir in
Polen ein, um 16:30 Uhr kommen wir auf einem Campingplatz in Kolberg an. Wir gehen zum Strand spazieren aber Juppeck
fühlt sich hier nicht wohl. Am nächsten Tag Fahrt nach
Behrents Elisabeth, Klaus und Juppeck ziehen los um
Fotoaufnahmen zu machen, hier hat Klaus seine Mutter eine
Zeit als Kind verbracht, ich halte mit den Hunden Wache im
Womo. Nachdem wir uns mit Kaffee und Kuchen gestärkt haben
geht es weiter nach Gdinsk (Danzig), eine Großstadt wie jede
andere, in Sotop gehen wir an Land nicht sehr einladend,
keine befestigten Stellplätze.

01.07.1998
unsere Fahrt geht weiter nach Neu-Brandenburg, der
Stellplatz liegt etwas außerhalb, ist von alkoholisierten
Jugendlichen belagert. Die Suche beginnt, die Batterie
leuchtet. Endlich haben wir eine Bleibe gefunden, in Burg
Stagard an Tankstelle Hem, den Leuten sei Dank. Weiter
geht´s nach Alt Schlön zum Öko-Bauernhof "Sabine". Ursache
der Schienbeinschmerzen ist eine falsche Beinhaltung beim
Gasgeben.
Wir verlängern das Gaspedal mit einem Kochlöffel, der
Schmerz lässt nach. Ideen muss der Mensch haben.

Hier bietet sich
eine Fahrradtour durch den Naturschutzpark an, Bergauf
Bergab wir Frauen ziehen es vor, zeitweise das Fahrrad zu
schieben, die Sonne lacht, die Stimmung gut. So ein Tag wird
natürlich mit Grillen und einem Glas Sekt beendet.
03.07.1998 wir fahren zum Brocken, Umleitung, Umleitung,
jeden Menge Umleitung was für ein Tag. Der Stellplatz
entschädigt für alles. Schierke ist ein schöner alter Ort,
der zum Bummeln einlädt. Auch eine Wanderung auf dem Brocken
lohnt sich, hier verlief die Grenze zwischen Ost und West.
Unsere Batterie wird schwächer und schwächer, wir müssen
Klaus anzapfen, auf dem Stellplatz gibt es zwar Brötchen,
aber keinen Strom. 
Am Morgen
dann ein lauter Knall, die Kaminabdeckung von Klaus
seinem Womo hatte sich selbstständig gemacht
(Verpuffung). Nachdem die Männer diese wieder angebracht
hatten, ging die Fahrt zum Hermanns- Denkmal. Leider
geht der Urlaub zu Ende, das Rätsel um die Batterielampe
klärt sich, es ist die Lichtmaschine.
Es hätte schlimmer kommen können!!!!

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